Freitag, 23.11.2012 Weihnachtsreitenprobe / Generalprobe I


Um für die Probe alles vorzubereiten bin ich nach derArbeit noch schnell in die Stadt und habe ein paar Sachen besorgt. Danach ginges in Windeseile nach Hause um eine Stunde Ruhe auf der Couch zu genießen.Allerdings kam es für mich nicht wirklich dazu, weil ich noch Sachen für diePferde vorbereitet habe.
Gegen halb fünf ging es zum Stall. Dort haben J. und icherst mal ein kleines Pläuschchen gehalten und zur Einstimmung ein Glas Sektgetrunken. Die Pferde waren artig beim fertig machen, aber sehr nass. Hat jaauch den ganzen Tag geregnet. Nun gut. Es half ja nichts wir mussten durch denRegen Richtung Halle los marschieren.
Trotz Dunkelheit und Regen kamen wir fast pünktlich inLindhorst an. Da die Gruppe vor uns gerade erst ihre Probe beendet hatte,konnten unserer Männer erst zeitgleich mit uns in die Halle. Sie bauten dieScheinwerfer auf. Heute sollte unserer erste Generalprobe stattfinden.
Das dauerte ca. 40 Minuten. In der Zeit gingen wir imSchritt, die Pferde führend, das Pas de Deux schon mal ab. Das war so weit zuunserer Zufriedenheit. Wir stiegen auf und peu à peu ging das Licht aus.
Viel verraten darf ich ja nicht. Alles geheim, aber dieallgemeinen Sachen darf ich sicherlich erzählen. Mali hatte erst etwas Respektvor den Hinteren Scheinwerfern. Ich probierte mein gesamtes Repertoire anMöglichkeiten durch Mali Sicherheit zu geben. Es war schon so weit, dass ichuns das Ganze nicht mehr zugetraut hätte. Das klappte es auf einmal. FeinesPferd.
Also konnten wir mit der Probe unter realen Bedingungenanfangen.
Das klappte auch ganz gut. Ein Teil saß vom Ablauf hernoch nicht so gut, aber das wird schon. Das ganze machten wir nochmal durchaber dieses Mal zog ich ein Teil meines Kostüms an. Wenn Mali jetzt schon sobrav war musste er jetzt auch einmal alles durchleben.
Es wurde besser und wir hörten zufrieden auf. Die Pferdewaren schon ziemlich platt. Um halb sechs sind wir losgelaufen und jetzt war es20:45. Wir halfen noch etwas den Männern beim Abbauen und machten uns dann aufden Weg in unseren Heimatstall.
Die Pferde waren platt, wir waren platt, aber wir kamenheile zuhause an. Erst mal kümmerten wir uns um die Pferde, voller Euphorie, vollerVorfreude auf unser erstes Event in zwei Wochen. J. Mann A. lobte Mali ganzdolle. Andere Pferde wären nicht so ruhig geblieben. Tja da war es wieder: Ichwar eigentlich total unzufrieden darüber, dass wir das nicht schnellerProblemlos an den Scheinwerfer vorbei kamen, aber jetzt sagte mir wiederjemand, dass doch alles in Ordnung war. Ich wollte halt nicht, dass das ganzeProjekt an Mali und mir scheitert. Jetzt haben wir aber große Hoffnung, dassalles s wird wie geplant. Freu.
Zum Abschluss gingen wir alle noch was leckeres Essen.War ja auch schon nach 22:00 Uhr.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen